Zurück zum Blog

8 DSGVO-konforme Claude-Alternativen für Unternehmen 2026

Henri Jung, Mitgründer von Superkind
Henri Jung

Mitgründer von Superkind

Ein dunkler, aufgeklappter Taschenkompass mit Messing-Zifferblatt, im Deckel sitzt das orangefarbene Superkind-Maskottchen

Die Suche nach einer DSGVO-konformen Claude-Alternative beginnt meist mit einer Mail der Datenschutzbeauftragten. Der halbe Vertrieb schreibt seit Monaten Angebote mit Claude Pro, die Ergebnisse sind gut, und jetzt kommt die Frage: Wo wird das verarbeitet, gibt es einen AVV, und wer hat entschieden, dass Kundennamen in ein privates Konto wandern? Niemand will Claude hergeben. Das Team braucht nur ein Setup, das die Firma freigeben kann.

Diese Liste ist für Teams, die Claude mögen, aber Verarbeitung in der EU, einen Auftragsverarbeitungsvertrag und kein Training auf ihren Daten brauchen. Jeder Eintrag ist auf den eigenen Seiten des Anbieters geprüft, Stand: Oktober 2026.

Das Wichtigste in Kürze

Claude ist sehr gut, die Frage ist das Setup: Den AVV gibt es mit Anthropics kommerziellen Bedingungen (Team, Enterprise, API), und über die Claude API werden gespeicherte Daten derzeit in den USA abgelegt.

Drei Wege zur EU-Verarbeitung: Claude-Modelle über einen EU-Anbieter (Superkind, Langdock, nele.ai), ein europäisches Modell (Mistral) oder die EU-Optionen der großen Suiten (ChatGPT Enterprise, Copilot, Gemini).

Superkind behält die Claude-Modelle und erledigt die Arbeit: Modelle von OpenAI, Anthropic, Mistral und Google, verarbeitet in Europa, in Outlook, Teams und Slack, mit Freigabe und 1.500+ Integrationen.

Was ist eine DSGVO-konforme Claude-Alternative?

Eine DSGVO-konforme Claude-Alternative ist ein KI-Tool, das ein Unternehmen statt oder zusätzlich zu Anthropics Claude-Plänen nutzen kann, mit unterschriebenem Auftragsverarbeitungsvertrag, klarem Verarbeitungsort und ohne Training auf Firmendaten. Manche Alternativen nutzen weiter Claude-Modelle, aber über einen Anbieter, der sie in Europa verarbeitet. Andere setzen auf andere Modelle wie Mistral oder bringen die EU-Optionen einer Suite wie Microsoft 365 oder Google Workspace mit.

Warum Alternativen zu Claude?

Erst mal fair: Claude schreibt gut, geht sorgfältig mit langen Dokumenten und Verträgen um, und Anthropic bietet Business-Pläne mit echten Kontrollen. Team und Enterprise trainieren standardmäßig nicht mit euren Inhalten1, und Anthropic hat einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit EU-Standardvertragsklauseln3. Teams in Deutschland und der EU suchen trotzdem nach Alternativen, aus diesen Gründen:

  • Der AVV hängt am Plan - Anthropics Data Processing Addendum ist Teil der Commercial Terms oder eines anderen Vertrags, der darauf verweist3. Pro und Max sind Pläne für Einzelpersonen. Wenn euer Team mit privaten Pro-Konten angefangen hat, müsst ihr erst auf Team, Enterprise oder die API wechseln.
  • Wo die Daten liegen - über die Claude API läuft die Verarbeitung „global“ oder „nur USA“, und „us“ ist derzeit der einzige Speicherort für gespeicherte Daten (Workspace Geo)2. Für die Claude-Apps nennt die Preisseite keine EU-Region1. Wenn eure Datenschutzbeauftragte Verarbeitung in Europa verlangt, ist das der offene Punkt.
  • Trainingseinstellung bei Einzelplänen - bei Free, Pro und Max ist Modelltraining eine Opt-out-Einstellung, die jede Person selbst steuert1. In einem Team aus privaten Konten kann niemand jede Einstellung prüfen.
  • Preis pro Nutzer - Team kostet 20 US-Dollar pro Standard-Sitz und Monat bei jährlicher Zahlung, 25 US-Dollar monatlich, Premium-Sitze 100 bzw. 125 US-Dollar1. Für alle, die mit Kundendaten arbeiten, wird das teuer.
  • Antworten statt erledigter Arbeit - Claude entwirft das Angebot oder die Mahnung. Das Eintragen in DATEV, HubSpot oder das CRM und das Verschicken bleibt bei dir.

Nichts davon macht Claude zu einer schlechten Wahl. Die Antwort hängt nur vom Plan ab, wie wir in Ist Claude DSGVO-konform? zeigen.

Die 8 DSGVO-konformen Claude-Alternativen im Vergleich

Hosting und Datenschutz stehen so in der Tabelle, wie jeder Anbieter sie auf seinen eigenen Seiten dokumentiert. Wo der Anbieter nichts dazu sagt, steht „laut Anbieter prüfen“. Preise Stand: Oktober 2026, netto.

ToolSchwerpunktKernfunktionenGeeignet fürHosting / DatenschutzEinstieg
SuperkindKI-Mitarbeiter, der die Arbeit in deinen Programmen erledigtOutlook, Teams, Slack, Web-App; Freigaben; Routinen; 1.500+ Integrationen wie DATEV, HubSpot, SharePoint und PersonioTeams, die Arbeit in Claude-Qualität mit EU-Verarbeitung direkt in ihren Systemen wollenIn Europa gehostet und verarbeitet, DSGVO-konform, kein Modelltraining, AVV über das Trust CenterKostenlos mit einmalig bis zu 150 € in Credits; Business ab 50 €/Monat, unbegrenzt viele Nutzer
LangdockKI-Workspace mit vielen Modellen, in der EU gehostet40+ Modelle inkl. Claude, Agenten, WorkflowsFirmen, die Modellauswahl in der EU wollenEU-Datenresidenz, AVV, kein Training auf euren Daten5; Hosting je Claude-Modell: laut Anbieter prüfen7 Tage Test; ab 25 € pro Nutzer/Monat6
Mistral Le ChatKI-Assistent eines europäischen AnbietersChat, Agenten, Konnektoren, Self-Hosting-OptionTeams, die einen europäischen Modellanbieter wollenAVV verfügbar; On-Premises oder Private Cloud bei Enterprise7; Region von Le Chat: laut Anbieter prüfenKostenlos; Team 24,99 US-Dollar pro Nutzer/Monat7
ChatGPT EnterpriseBusiness-Assistent von OpenAIAdmin-Kontrollen, SSO, eigene GPTsTeams, die auch ChatGPT nutzen wollenNeue Workspaces können Inhalte in Europa speichern8Preis auf Anfrage
Microsoft 365 CopilotKI in Word, Excel, Outlook und TeamsAntworten aus euren Microsoft-365-DatenFirmen komplett auf Microsoft 365Dienst innerhalb der EU Data Boundary; Anthropic-Modelle derzeit ausgenommen9Add-on zu einer Microsoft-365-Lizenz
Gemini in Google WorkspaceKI in Gmail, Docs und SheetsSeitenleiste, „Help me write“Firmen auf Google WorkspaceGemini folgt EU-Datenregionen bei Enterprise Plus oder mit Assured Controls10Teil der Workspace-Pläne
nele.aiDeutsche KI-Plattform, Abrechnung nach NutzungGPT-, Claude- und Gemini-Modelle an einem OrtKleine Teams, in denen alle Zugang haben sollenEU-Server mit deutschem Standort, kein Training auf Nutzerdaten11; AVV: laut Anbieter prüfenAb 10 €/Monat für die ganze Organisation11
Claude über Amazon BedrockClaude-Modelle über AWS, für EntwicklerAPI-Zugang, EU-InferenzprofileIT-Teams, die eigene Anwendungen bauenGeografische EU-Inferenzprofile; Zielregionen je Ausgangsregion prüfen12Abrechnung nach Nutzung über AWS

Die 8 DSGVO-konformen Claude-Alternativen im Detail

Superkind steht vorn; die anderen sieben sind so beschrieben, wie ihre Anbieter sie dokumentieren.

1. Superkind

Superkind ist ein KI-Mitarbeiter für dein Team. Du schreibst Superkind in Outlook oder einem anderen E-Mail-Postfach, in Microsoft Teams, Slack oder der Superkind-Web-App wie einem Kollegen, und Superkind erledigt die Aufgabe in deinen Programmen und fragt dich, bevor etwas rausgeht. Es ist in Europa gehostet, DSGVO-konform und arbeitet über 1.500+ Integrationen, darunter Outlook, SharePoint, DATEV, HubSpot und Personio. Für Claude-Fans der entscheidende Punkt: Superkind nutzt KI-Modelle von OpenAI, Anthropic, Mistral und Google, verarbeitet in Europa. Du behältst die Modellqualität, und eure Daten bleiben in einem europäischen Setup, das eure Datenschutzbeauftragte freigeben kann.

Funktionen

  • Ein KI-Mitarbeiter, jeder Kanal - derselbe Superkind arbeitet in E-Mail, Teams, Slack und der Web-App, mit demselben Wissen, denselben Regeln und Freigaben. Daniel schickt eine Aufgabe per E-Mail, seine Kollegin Nadine sieht das Ergebnis in Teams.
  • Erledigt die Arbeit, nicht nur den Entwurf - Superkind schreibt das Angebot und verschickt es aus HubSpot, bucht die Rechnung in DATEV oder legt den Vertrag in SharePoint ab, damit niemand Text aus einem Chatfenster kopiert.
  • Freigabe und eure Regeln - bevor Superkind etwas verschickt, bucht oder ändert, fragt es dich: Freigeben oder Ablehnen. Es folgt Regeln wie „Angebote über 10.000 € gibt die Geschäftsführung frei“.
  • Company Brain und Routinen - jede Aufgabe macht Superkind schlauer, und das Wissen über Kunden, Preise und Abläufe bleibt in der Firma, wenn Leute gehen. Was du einmal erklärst, läuft als Routine weiter.

Geeignet für

  • Teams, die Claude mögen, aber EU-Verarbeitung und einen AVV brauchen
  • Vertrieb, Buchhaltung, Einkauf und Kundenservice
  • Firmen mit Outlook, Teams oder Slack und Systemen wie DATEV oder HubSpot
  • Firmen ohne eigenes KI-Team

So nutzt du Superkind als Claude-Alternative

Nimm das Angebot, das dein Vertrieb bisher in Claude entworfen und dann in HubSpot kopiert hat. Mit Superkind sind es vier Schritte, und der letzte passiert von allein.

  1. 1

    Du schreibst Superkind

    In Outlook, Teams, Slack oder der Web-App, in normalen Worten, wie einem Kollegen. Leite die Kundenanfrage weiter und sag, was du willst.

  2. 2

    Superkind erledigt es in deinem System

    Es liest die Anfrage, nimmt eure Preise und Konditionen aus dem Company Brain, schreibt das Angebot und bereitet es in HubSpot vor, verarbeitet in Europa.

  3. 3

    Superkind fragt nach Freigabe

    Bevor das Angebot rausgeht, siehst du es und klickst auf Freigeben oder Ablehnen, in Teams, Slack oder deinem Postfach. Angebote über 10.000 € gehen zuerst an die Geschäftsführung.

  4. 4

    Erledigt, und beim nächsten Mal eine Routine

    Einmal sagen, dann läuft es weiter: „Jede Anfrage aus dem Website-Formular bekommt innerhalb einer Stunde einen Angebotsentwurf.“

OutlookDaniel an Superkind

Schreib ein Angebot für die Möller GmbH auf Basis der Anfrage unten, mit unseren Standardkonditionen, und leg es in HubSpot an. Zeig es mir, bevor es rausgeht.

Von der ersten Aufgabe zur eigenen App

Für einen Vertrieb, der bisher in Claude gearbeitet hat, führt der Weg zum eigenen KI-Team über vier Stufen.

  1. 1

    In Minuten startklar

    Kostenlos anmelden, die erste Kundenanfrage per E-Mail oder in Teams weiterleiten und zusehen, wie das Angebot entsteht.

  2. 2

    Aus Aufgaben werden Abläufe

    Was du einmal erklärt hast, läuft weiter: Jede neue Anfrage bekommt einen Angebotsentwurf, und bevor etwas rausgeht, fragt Superkind nach Freigabe.

  3. 3

    Lernt ab Tag 1 mit

    Jedes Angebot landet in deinem Company Brain: Rabatte je Kunde, eure Preise, eure Konditionen. Anders als Prompts in einem privaten Claude-Konto geht dieses Wissen nie verloren.

  4. 4

    Deine eigene Super App

    Wenn es komplexer wird, fängst du nicht neu an: Du baust deine eigene Angebots-App mit eigener Oberfläche auf der Superkind-Plattform, auf dem, was Superkind schon weiß, selbst oder mit dem Superkind-Team. Alles gehört euch.

Datenschutz und EU-Hosting

Superkind und deine Daten

  • In Europa gehostet und verarbeitet
  • DSGVO-konform
  • Am EU AI Act ausgerichtet, Verordnung (EU) 2024/1689
  • Kein Modelltraining mit deinen Daten
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) über das Trust Center

Für eine Claude-Alternative heißt das: Die Kundenanfragen, Angebote und Verträge, die dein Team bisher in einen Chat kopiert hat, werden in Europa verarbeitet, unter einem AVV für die ganze Firma und nicht in einem privaten Konto mit eigener Trainingseinstellung.

„Superkind ersetzt nicht unsere Mitarbeiter, Superkind ergänzt sie. Und macht sie besser und schneller.“

- Thomas Wolf, Leiter IT

Schick Superkind dein erstes Angebot

Kostenlos starten in Outlook, Teams oder Slack, verarbeitet in Europa.

Ein dunkler Holzwegweiser mit vier leeren Pfeilen, einer davon korallenorange

2. Langdock

Langdock ist ein KI-Workspace aus Berlin, der deinem Team viele Modelle in einer Oberfläche gibt, darunter Claude-Modelle6. Für Teams, die Claudes Chat mögen, ist es der naheliegendste Wechsel: dieselbe Arbeitsweise, mit EU-Datenresidenz und einem AVV von Langdock5.

Funktionen

  • 40+ Modelle - Modelle von Anthropic, OpenAI, Google und anderen in einem Chat6.
  • Agenten und Workflows - eigene Agenten im Basisplan, Workflows als Add-on6.
  • Datenschutz - EU-Datenresidenz, AVV, eigene Aufbewahrungsfristen und kein Training mit euren Daten, weder durch Langdock noch durch die Modellanbieter5.
  • Betriebsmodelle - gemanagt oder als dediziertes Deployment im Enterprise-Plan6.

Geeignet für

  • Teams, die Claude-artigen Chat in einem EU-Setup wollen
  • Firmen, die Modellauswahl wollen
  • IT-Teams, die zentrale Kontrolle brauchen
  • Preis (Stand: Oktober 2026): Business ab 25 € pro Nutzer/Monat netto, 7 Tage Test6

3. Mistral Le Chat

Mistral AI aus Frankreich baut eigene Modelle und bietet Le Chat als Assistenten für Teams an. Es ist die Wahl für Firmen, die einen europäischen Modellanbieter wollen und nicht nur europäisches Hosting von US-Modellen. Mistral verlinkt auf seiner Seite einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und Enterprise-Kunden können selbst hosten, in einer Private Cloud oder On-Premises7.

Funktionen

  • Eigene europäische Modelle - Chat, Recherche und Coding auf Mistrals Modellen.
  • Team-Kontrollen - Domain-Verifizierung und Datenexport im Team-Plan7.
  • Enterprise - eigene Modelle, Agenten und Workflows, Audit-Logs und SAML-SSO7.
  • Training abschaltbar - Modelltraining mit deinen Daten lässt sich per Opt-out ausschalten7.

Geeignet für

  • Firmen, die einen europäischen Modellanbieter bevorzugen
  • Teams, die KI On-Premises brauchen
  • Kostenbewusste kleine Teams
  • Preis (Stand: Oktober 2026): Pro 14,99 US-Dollar/Monat, Team 24,99 US-Dollar pro Nutzer/Monat, zzgl. Steuern7

4. ChatGPT Enterprise mit Datenresidenz in Europa

OpenAI bietet für ChatGPT Enterprise und Edu Datenresidenz in Europa: Neue Workspaces können Kundeninhalte in Europa speichern, darunter Unterhaltungen, hochgeladene Dateien und eigene GPTs. Seit Januar 2026 können berechtigte Kunden außerdem die Verarbeitung auf GPUs in Europa wählen8. Für Teams, die neben oder statt Claude einen zweiten großen Assistenten wollen, ist das der direkteste Tausch.

Funktionen

  • Speicherung in der EU - nur für neu angelegte Workspaces, also vor dem Start planen8.
  • Verarbeitung in der Region - für berechtigte Enterprise- und Edu-Kunden8.
  • Enterprise-Kontrollen - Admin-Konsole, SSO und Nutzungsauswertungen.

Geeignet für

  • Teams, die ChatGPT schon kennen
  • Firmen, die einen neuen Workspace mit EU-Residenz starten
  • Schreiben, Analyse und Recherche
  • Preis: auf Anfrage bei OpenAI

5. Microsoft 365 Copilot

Microsoft 365 Copilot (inzwischen Microsoft Copilot) arbeitet in Word, Excel, Outlook und Teams und antwortet aus euren Microsoft-365-Daten. Für EU-Kunden ist es ein Dienst innerhalb der EU Data Boundary, und Prompts und Antworten werden nicht zum Training von Basismodellen genutzt9. Ein Detail ist für Claude-Fans wichtig: Microsoft bietet Anthropic-Modelle in Copilot an, diese sind aber derzeit von der EU Data Boundary ausgenommen9.

Funktionen

  • KI in Office - Entwürfe in Word und Outlook, Zusammenfassungen von Teams-Meetings, Analysen in Excel.
  • Eure Microsoft-365-Daten - Antworten aus E-Mails, Chats und Dokumenten, die die Person sehen darf9.
  • Admin und Compliance - Aufbewahrung und Suche über Microsoft Purview9.
  • Modellauswahl - Admins entscheiden, ob Anthropic- und OpenAI-Modelle erlaubt sind9.

Geeignet für

  • Firmen komplett auf Microsoft 365
  • Schreiben und Zusammenfassen in Office
  • IT-Teams, die einen Anbietervertrag wollen
  • Preis: Add-on pro Nutzer zusätzlich zur Microsoft-365-Lizenz

6. Gemini in Google Workspace

Für Firmen auf Google Workspace sitzt Gemini in Gmail, Docs und Sheets. Seit Juni 2025 folgen Gemini-Funktionen in Workspace den Datenregion-Einstellungen eurer Organisation. Admins können EU-Verarbeitung bis auf die Ebene einzelner Organisationseinheiten festlegen, mit Enterprise Plus oder den Assured-Controls-Add-ons10.

Funktionen

  • Gemini-Seitenleiste - Hilfe in Gmail, Docs, Sheets und Meet.
  • „Help me write“ - Entwürfe direkt in Google Docs und Gmail10.
  • Datenregionen - Verarbeitung in der EU oder den USA, je Organisationseinheit10.

Geeignet für

  • Firmen auf Google Workspace
  • Teams, die in Gmail und Docs schreiben
  • Organisationen mit Enterprise Plus
  • Preis: Teil der Google-Workspace-Pläne; Datenregionen brauchen Enterprise Plus oder Assured Controls10

7. nele.ai

nele.ai ist eine deutsche KI-Plattform mit Modellen von OpenAI, Google und Anthropic, darunter Claude Sonnet und Claude Opus. Du kaufst ein monatliches Credit-Volumen für die ganze Organisation statt pro Person, und die Server stehen in der EU mit deutschem Standort11.

Funktionen

  • Claude, GPT und Gemini - mehrere Modelle in einer Oberfläche11.
  • Keine Gebühr pro Nutzer - ein Credit-Volumen für die ganze Organisation11.
  • EU-Hosting, kein Training - alle Daten und Komponenten auf EU-Servern, kein Training mit Nutzerdaten11.
  • Wissensdatenbank - eigene Dokumente als Add-on11.

Geeignet für

  • Kleine Teams mit knappem Budget
  • Firmen, in denen alle Zugang haben sollen
  • Teams, die Claude-Modelle in einem EU-Setup wollen
  • Preis (Stand: Oktober 2026): ab 10 €/Monat für 1.000 Credits, netto11

8. Claude über Amazon Bedrock (EU-Regionen)

Wenn dein IT-Team eigene Anwendungen baut, kann es Claude-Modelle über Amazon Bedrock statt über Anthropics eigene API aufrufen. Bedrock bietet geografische Inferenzprofile, auch für die EU, und AWS rät bei Anforderungen an die Datenresidenz, die Zielregionen aus jeder genutzten Ausgangsregion zu prüfen12. Das ist ein Weg für Entwickler, kein Chat für den Vertrieb.

Funktionen

  • Claude-Modelle über AWS - dieselben Modelle, AWS-Vertrag und AWS-Abrechnung.
  • EU-Inferenzprofile - geografische Profile, deren Zielregionen sich nicht ändern12.
  • Steuerung über IAM und SCPs - festlegen, welche Regionen Anfragen verarbeiten dürfen12.

Geeignet für

  • IT-Teams, die eigene Tools bauen
  • Firmen, die schon auf AWS sind
  • Entwickler, die Claude per API mit EU-Verarbeitung brauchen
  • Preis: nach Nutzung, siehe AWS

Wechsel von Claude zu Superkind

Du musst Claude nicht am ersten Tag kündigen. Die meisten Teams nutzen beides ein paar Wochen parallel und ziehen Aufgabe für Aufgabe um.

  • Kündigungsfrist - Pro- und Team-Sitze lassen sich monatlich oder jährlich buchen1. Monatspläne enden mit dem Abrechnungszeitraum; bei Jahresplänen behältst du die Sitze bis zur Verlängerung und ziehst vorher die Arbeit um.
  • Datenexport - bei Team und Enterprise exportiert der Primary Owner die Organisationsdaten unter Organization settings > Data and Privacy, der Download-Link läuft nach 24 Stunden ab4. Exportiere vor der Kündigung.
  • Was du mitnimmst - deine besten Prompts, Projektanweisungen und Styleguides. In Superkind werden sie zu Regeln und Wissen im Company Brain und gehören damit der Firma, nicht einem Konto.

Die ersten drei Schritte

  1. 1

    Nimm die Aufgabe, die ihr am häufigsten in Claude macht

    Angebote, Antworten auf Kundenanfragen, Vertragszusammenfassungen. Nimm die, die dein Team jede Woche wiederholt.

  2. 2

    Anmelden und Systeme verbinden

    Starte kostenlos unter app.superkind.ai und verbinde Outlook, Teams oder Slack plus das System, in das das Ergebnis gehört, zum Beispiel HubSpot oder SharePoint.

  3. 3

    Erste Aufgabe schicken und zur Routine machen

    Schreib sie Superkind wie einem Kollegen, gib das Ergebnis frei und sag dann „mach das ab jetzt immer so“. Die Claude-Sitze, die du nicht mehr brauchst, kündigst du zur nächsten Verlängerung.

So wählst du die richtige Claude-Alternative

Sechs Fragen sortieren die Liste, bevor du den ersten Test buchst.

1. Willst du Claude-Modelle behalten?

Superkind, Langdock und nele.ai bieten Claude-Modelle neben anderen an, und Bedrock gibt Entwicklern direkten Zugang. Wenn du einen europäischen Modellanbieter willst, ist Mistral die Option auf dieser Liste.

2. Wo müssen die Daten verarbeitet werden?

Frag eure Datenschutzbeauftragte, was „EU“ für euch heißt: Speicherung, Verarbeitung oder beides. ChatGPT Enterprise trennt die beiden Einstellungen8, Copilot nimmt Anthropic-Modelle von der EU Data Boundary aus9, und Superkind ist in Europa gehostet und verarbeitet.

3. Gibt es einen AVV für deinen Plan?

Ein AVV auf der Website des Anbieters hilft nicht, wenn dein Plan nicht abgedeckt ist. Prüfe, ob er für den Plan gilt, den du wirklich kaufst, und frag schriftlich nach, wo die Anbieterseite nichts dazu sagt.

4. Soll die KI antworten oder handeln?

Langdock, Mistral, ChatGPT, Copilot und Gemini geben deinem Team einen besseren Chat. Wenn die Arbeit danach immer in DATEV, HubSpot oder dem CRM landet, such ein Tool, das die Aufgabe dort erledigt und fragt, bevor es etwas verschickt, wie Superkind.

5. Wer im Team bekommt Zugang?

Pläne pro Nutzer drängen dich dazu, KI nur wenigen Leuten zu geben. Mit nele.ai nach Nutzung oder Superkind mit unbegrenzt vielen Nutzern arbeiten alle, die mit Kundendaten zu tun haben, im selben geregelten Setup.

6. Was ist der echte Preis?

Vergleiche Preise pro Nutzer wie Claude Team mit 20 bis 25 US-Dollar1 oder Langdock mit 25 €6 mit Preisen für die ganze Organisation: nele.ai ab 10 €11 oder Superkind (Stand: Oktober 2026) mit kostenlosem Start mit bis zu 150 € in Credits, Business ab 50 € im Monat für unbegrenzt viele Nutzer und Enterprise zum individuellen Preis.

6 Tipps für ein DSGVO-konformes KI-Setup

Sammle zuerst die privaten Claude-Konten ein

Frag im Team, wer Claude mit einem privaten Plan nutzt und wofür. Diese Liste ist dein Umzugsplan und zeigt, welche Daten schon in welchem Konto waren.

Hol dir den AVV vor dem Rollout

Unterschreib den Auftragsverarbeitungsvertrag, bevor echte Kundendaten reingehen, und leg ihn zu deinem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Bei Superkind bekommst du ihn über das Trust Center. Plan auch KI-Schulungen fürs Team ein: Artikel 4 des EU AI Act verlangt von Unternehmen, die KI nutzen, ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden.

Teste mit echten, aber unkritischen Fällen

Nimm echte Angebote und Anfragen vom letzten Monat. Demo-Daten zeigen nie, wie ein Tool mit euren Ausnahmen umgeht.

Schreib deine Regeln auf

Wer Angebote freigibt, welche Kunden Sonderkonditionen bekommen, wohin Reklamationen gehen. Diese Regeln machen jedes KI-Tool besser, und in Superkind werden sie Teil des Company Brain.

Halte das Wissen in der Firma

Prompts und Projektanweisungen in privaten Chat-Konten gehen mit der Person. Wähl ein Setup, in dem Wissen und Routinen der Firma gehören.

Miss die erledigte Aufgabe, nicht den Entwurf

Ein Entwurf, der danach noch fünfzehn Minuten Kopieren in HubSpot braucht, spart nichts. Miss die Zeit von der Anfrage bis zum verschickten Angebot.

Fazit

Claude ist ein starkes Modell, und mit Team, Enterprise oder der API bekommst du einen AVV und standardmäßig kein Training. Wenn du Verarbeitung in Europa brauchst, halten Langdock, nele.ai und Bedrock Claude-Modelle in einem EU-Setup, Mistral gibt dir einen europäischen Modellanbieter, und ChatGPT Enterprise, Copilot und Gemini bringen die EU-Optionen ihrer Suiten mit. Wenn du Arbeit in Claude-Qualität willst, in Europa verarbeitet und direkt in deinen Systemen erledigt, macht Superkind das in Outlook, Teams und Slack mit 1.500+ Integrationen wie DATEV, HubSpot und SharePoint. Dein nächster Schritt: Nimm die Aufgabe, die dein Team am häufigsten in Claude erledigt, und schick sie heute an Superkind.

Häufige Fragen

Claude kann Teil eines DSGVO-konformen Setups sein, aber es kommt auf den Plan an. Anthropics Auftragsverarbeitungsvertrag (Data Processing Addendum) ist Teil der Commercial Terms, die Team, Enterprise und die API abdecken, und Team und Enterprise trainieren standardmäßig nicht mit euren Inhalten. Über die Claude API werden gespeicherte Daten derzeit in den USA abgelegt, die Verarbeitung läuft „global“ oder „nur USA“. Wenn eure Datenschutzbeauftragte eine Verarbeitung in Europa verlangt, brauchst du einen anderen Weg. Unser Artikel „Ist Claude DSGVO-konform?“ geht das Schritt für Schritt durch.

Das hängt davon ab, was du behalten willst. Für Claude-ähnlichen Chat in der EU mit mehreren Modellen schau dir Langdock oder nele.ai an. Für einen europäischen Modellanbieter Mistral Le Chat. Wenn die Arbeit erledigt werden soll und nicht nur beantwortet: Superkind. Du schreibst Superkind in Outlook, Teams oder Slack, es erledigt die Aufgabe in Programmen wie DATEV, HubSpot oder SharePoint über 1.500+ Integrationen und fragt, bevor etwas rausgeht, mit Modellen von OpenAI, Anthropic, Mistral und Google, verarbeitet in Europa.

Ja, über einen Anbieter, der sie in Europa betreibt. Superkind nutzt KI-Modelle von OpenAI, Anthropic, Mistral und Google, verarbeitet in Europa. Entwickler können Claude außerdem über Amazon Bedrock mit EU-Inferenzprofilen aufrufen, nachdem sie die Zielregionen für ihre Ausgangsregion geprüft haben.

Claude Team kostet 20 US-Dollar pro Standard-Sitz und Monat bei jährlicher Zahlung oder 25 US-Dollar monatlich, Premium-Sitze 100 bzw. 125 US-Dollar (Stand: Oktober 2026). Das summiert sich, wenn alle einen Sitz brauchen. Superkind hat keinen Preis pro Nutzer: Du startest kostenlos mit einmalig bis zu 150 € in Credits, Business gibt es ab 50 € im Monat für die ganze Firma mit unbegrenzt vielen Nutzern (Stand: Oktober 2026, netto zzgl. MwSt.).

Pro und Max sind Pläne für Einzelpersonen, jede Kollegin braucht ihr eigenes Konto und ihren eigenen Chatverlauf. Mit Superkind arbeitet das ganze Team mit einem KI-Mitarbeiter: Daniel schickt eine Aufgabe per E-Mail, Nadine sieht das Ergebnis in Teams, und das Wissen über Kunden, Preise und Abläufe bleibt in der Firma, auch wenn Leute gehen.

Superkind ist in Europa gehostet und verarbeitet, DSGVO-konform und am EU AI Act ausgerichtet (Verordnung (EU) 2024/1689). Kein Modell wird mit euren Daten trainiert, und den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bekommst du über das Trust Center unter trust.superkind.ai. Bevor Superkind etwas verschickt, bucht oder ändert, fragt es nach Freigabe.

Melde dich kostenlos unter app.superkind.ai an, verbinde deine Systeme (zum Beispiel Outlook, SharePoint, DATEV oder HubSpot aus 1.500+ Integrationen) und schick die erste Aufgabe, die du bisher in Claude erledigt hast, per E-Mail oder in Teams. Dann machst du daraus eine Routine und kündigst die Claude-Sitze, die du nicht mehr brauchst, zum Ende ihres Abrechnungszeitraums.

Verwandte Artikel

Henri Jung, Mitgründer von Superkind
Henri Jung

Mitgründer von Superkind, dem KI-Mitarbeiter, dem Teams in Outlook, Teams und Slack schreiben. Henri hilft Unternehmen, vom kleinen Team bis zum Mittelstand, ihre Routinearbeit an KI abzugeben - ohne neue Tools, Berater oder eigenes KI-Team.

Schick Superkind die Aufgabe, die du am häufigsten in Claude erledigst.

Kostenlos starten in Outlook, Teams oder Slack, verarbeitet in Europa. Oder lass dir in 30 Minuten zeigen, wie es in euren Systemen läuft.