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Ist Claude DSGVO-konform? Beispiele, Kosten und so fängst du an

Henri Jung, Mitgründer von Superkind
Henri Jung

Mitgründer von Superkind

Eine dunkle Archivbox mit Hängeregistern, zwischen denen das orange Superkind-Maskottchen hervorschaut

„Ist Claude DSGVO-konform?“ Diese Frage landet bei der IT-Leitung, wenn der Vertrieb seit Wochen Angebote mit Claude schreibt und gerade jemand einen Kundenvertrag in ein privates Pro-Konto kopiert hat. Die Antwort hängt weniger am Modell als am Tarif, am Vertrag und am Ort der Verarbeitung. Dieser Artikel geht das nüchtern durch, Stand Oktober 2026: was Anthropic heute bietet, was für den Einsatz im Unternehmen fehlt, was es kostet und wie du anfängst. Das ist keine Rechtsberatung - kläre die Details mit deinem Datenschutzbeauftragten.

Das Wichtigste in Kürze

Der Tarif entscheidet: Team, Enterprise und die API laufen unter Anthropics Commercial Terms mit eingebautem AVV, Anthropic Ireland als Vertragspartner im EWR und ohne Training auf deinen Inhalten. Free, Pro und Max sind private Konten ohne AVV35.

Kein EU-Standort im Angebot von Anthropic selbst: Die API nennt nur „global“ und „us“ für die Verarbeitung. Verarbeitung in der EU geht über Amazon Bedrock oder Google Cloud auf deren EU-Endpunkten678.

Deine Pflichten bleiben bei dir: Rechtsgrundlage (Art. 6 und 9 DSGVO), Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30), DSFA bei hohem Risiko (Art. 35) und KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-Verordnung910.

Ist Claude DSGVO-konform?

Claude ist nicht von sich aus DSGVO-konform oder nicht konform: Mit einem gewerblichen Tarif, Anthropics Auftragsverarbeitungsvertrag, klaren Regeln für das Team und eigener Dokumentation können Unternehmen Claude DSGVO-konform nutzen. Für Kunden im EWR ist Anthropic Ireland der Vertragspartner, der AVV ist Teil der Commercial Terms, und Anthropic darf deine Ein- und Ausgaben nicht zum Training nutzen5. Offen bleiben die privaten Konten im Team, der Datenstandort und deine eigene Dokumentation.

Zwei Welten unter einem Namen

Anthropic trennt private Tarife (Free, Pro, Max), die unter den Verbraucherbedingungen ohne AVV laufen, von gewerblichen Produkten (Team, Enterprise, API), die unter den Commercial Terms mit eingebautem AVV laufen35. Gleiches Modell, anderer Vertrag.

Claude-Modelle, verarbeitet in Europa: Superkind

Wenn du Modelle wie Claude für echte Arbeit nutzen willst, ohne selbst ein Cloud-Konto in Frankfurt aufzusetzen, ist Superkind ein Weg. Superkind ist der KI-Mitarbeiter für dein Team: Du schreibst Superkind in Outlook oder jeder anderen E-Mail, in Microsoft Teams, Slack oder in der Superkind Web-App wie einem Kollegen, und Superkind erledigt die Aufgabe in deinen Programmen über 1.500+ Integrationen wie SharePoint, DATEV, HubSpot und Personio. Superkind ist in Europa gehostet, DSGVO-konform, an der KI-Verordnung ausgerichtet und trainiert nie Modelle mit deinen Daten. Es nutzt KI-Modelle von OpenAI, Anthropic, Mistral und Google, verarbeitet in Europa, und den AVV gibt es über das Trust Center.

  1. 1

    Du schreibst die Aufgabe

    In Outlook, Teams, Slack oder der Web-App, in normalen Worten: „Prüf den neuen Lieferantenvertrag gegen unsere Standardbedingungen.“

  2. 2

    Superkind erledigt sie in deinen Systemen

    Es holt den Vertrag aus der E-Mail oder aus SharePoint, vergleicht ihn mit deinen Vorlagen und eurem Firmenwissen und hält sich an eure Regeln, etwa „Haftungsklauseln gehen an die Geschäftsführung“.

  3. 3

    Superkind fragt, bevor etwas rausgeht

    Du bekommst die Liste der Abweichungen und den Antwortentwurf mit Freigeben oder Ablehnen. Ohne dein OK geht nichts raus, und eine Kollegin kann auch in Teams oder Slack freigeben.

  4. 4

    Beim nächsten Mal läuft es als Routine

    Was du einmal erklärt hast, läuft weiter, zum Beispiel „Jeder neue Lieferantenvertrag - prüfen, Abweichungen markieren, mich fragen“. Jede Aufgabe landet in deinem Company Brain.

TeamsNadine an Superkind

Prüf den Vertrag von Berger Logistik in SharePoint gegen unsere Standardbedingungen, liste jede Abweichung auf und schreib die Antwort. Schick sie mir, bevor sie rausgeht.

Schick Superkind deinen ersten Vertrag zur Prüfung

Kostenlos starten in Outlook, Teams oder Slack. In Europa gehostet, kein Training mit deinen Daten.

Ein dunkler Stempel auf einem runden Metallsockel mit korallenorangem Griff

Was Claude heute bietet

Sechs Punkte aus Anthropics eigenen Seiten entscheiden, wie Claude zur DSGVO passt.

  1. Gewerbliche Tarife mit AVV - Team (2 bis 150 Plätze), Enterprise und die API laufen unter den Commercial Terms. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist per Verweis eingebunden: Wer die Bedingungen akzeptiert, akzeptiert den AVV. Er enthält Standardvertragsklauseln, und für Kunden im EWR ist Anthropic Ireland, Limited der Vertragspartner135.
  2. Kein Training auf Firmeninhalten - laut Commercial Terms darf Anthropic keine Modelle mit Kundeninhalten trainieren, also mit Ein- und Ausgaben. Ausnahme: Chats, die jemand mit Daumen hoch oder runter bewertet, dürfen genutzt werden; Inhaber von Team und Enterprise können das über die Einstellung „Rate chats“ abschalten45.
  3. Private Tarife mit Trainings-Wahl - bei Free, Pro und Max werden Chats nur dann zur Modellverbesserung genutzt, wenn die Person das in der Einstellung „Model Improvement“ erlaubt oder ein Chat für eine Sicherheitsprüfung markiert wird. Inkognito-Chats werden nie genutzt2.
  4. Verwaltung und Sicherheit je nach Tarif - Team enthält SSO und standardmäßig kein Training. Eigene Aufbewahrungsfristen, Audit-Logs, SCIM, eine Compliance-API und IP-Allowlisting gibt es nur in Enterprise1.
  5. Datenstandort - für die API direkt bei Anthropic gibt es als Verarbeitungsort „global“ (Standard) und „us“, als Speicherort für Workspaces nur „us“. Eine EU-Option ist Stand Oktober 2026 nicht aufgeführt6.
  6. Claude über Cloud-Anbieter - Amazon Bedrock bietet EU-Inferenzprofile, bei denen Anfragen in EU-Regionen bleiben. Google führt Claude-Modelle auf Vertex AI für seine EU-Endpunkte. Welche Modelle wo verfügbar sind, unterscheidet sich, und es gelten die Bedingungen des Cloud-Anbieters78.

Was für den Einsatz im Unternehmen fehlt

Der Vertrag steht in den gewerblichen Tarifen. Die Lücken liegen im Alltag und in der Dokumentation.

  • Private Konten im Team - viele haben mit Free oder Pro angefangen. Diese Chats liegen außerhalb eures AVV, und über das Training entscheidet jede Person selbst2. Ohne Regel landen dort Kundendaten.
  • Kein EU-Standort in den Claude-Apps - wenn eure Datenschutz-Richtlinie Verarbeitung in der EU verlangt, bieten Team und Enterprise laut Anthropics Seiten diese Wahl nicht; der Weg führt über Bedrock oder Vertex AI, also über ein eigenes Setup, das ihr baut und betreibt678.
  • Übermittlung in Drittländer - ohne EU-Verarbeitung gehen Daten in die USA. Der AVV enthält dafür Standardvertragsklauseln, und euer Verarbeitungsverzeichnis muss die Übermittlung nennen39.
  • Eigene Dokumentation - eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 (und Art. 9 bei Gesundheits- oder anderen besonderen Daten), ein Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) und eine DSFA (Art. 35), wenn voraussichtlich ein hohes Risiko besteht9.
  • KI-Kompetenz und Transparenz - Art. 4 KI-Verordnung verlangt seit dem 2. Februar 2025 KI-Kompetenz der Mitarbeitenden; Art. 50 bringt ab dem 2. August 2026 Transparenzpflichten, etwa die Kennzeichnung KI-erzeugter Texte, die zur Information der Öffentlichkeit veröffentlicht werden, sofern kein Mensch sie geprüft hat10.
  • Arbeit statt nur Antworten - Claude schreibt, analysiert und liest mit Konnektoren auch aus euren Tools. Freigaben, bevor etwas rausgeht, Team-Regeln und Routinen über DATEV, HubSpot oder SharePoint gehören nicht zum Chat; die richtest du selbst ein oder nutzt ein Tool, das dafür gebaut ist.

Claude-Tarife und die DSGVO im Vergleich

Stand: Oktober 2026. Wo jede Option bei den Punkten steht, die über die DSGVO-Tauglichkeit entscheiden, mit Superkind zum Vergleich, auf Basis der Anbieterseiten125678. Keine Compliance-Freigabe.

OptionArbeitet mitTraining mit deinen DatenHosting / DatenschutzAVV / DPA
Superkind (zum Vergleich)Outlook, Teams, Slack, Web-App; erledigt Aufgaben in 1.500+ Integrationen (SharePoint, DATEV, HubSpot ...) mit FreigabeNieIn Europa gehostet und verarbeitet; Modelle von OpenAI, Anthropic, Mistral und GoogleJa, über das Trust Center
Claude Free, Pro, MaxChat, Dateien, Konnektoren; eine PersonNur wenn die Person es erlaubt2Verbraucherbedingungen; kein EU-Standort aufgeführtNein
Claude TeamChat, Projekte, Konnektoren; 2 bis 150 Plätze, SSOStandardmäßig nein (Ausnahme Feedback)4Commercial Terms; kein EU-Standort aufgeführt1Ja, in den Commercial Terms5
Claude EnterpriseWie Team, plus Audit-Logs, SCIM, eigene AufbewahrungStandardmäßig nein4Commercial Terms; kein EU-Standort aufgeführt1Ja, in den Commercial Terms5
Claude API (Anthropic)Eigene Software und AgentenNein5Verarbeitung „global“ oder „us“, Speicherung „us“6Ja, in den Commercial Terms5
Claude auf Amazon Bedrock / Google Vertex AIEigene Software, im eigenen Cloud-KontoLaut Anbieter prüfenEU-Inferenzprofile (Bedrock) und EU-Endpunkte (Vertex AI), je nach Modell78Über die Bedingungen des Cloud-Anbieters

Kurz gesagt: Private Konten sind der falsche Ort für Kunden- oder Mitarbeiterdaten; mit Team, Enterprise oder der API bekommst du den AVV und kein Training, offen bleibt der Datenstandort. Dieselbe Frage für andere Tools beantworten Ist ChatGPT DSGVO-konform? und Ist Microsoft Copilot DSGVO-konform?

Beispiele: Claude und die DSGVO in der Praxis

Fünf Situationen und was jeweils nötig ist, damit es DSGVO-konform bleibt.

1. Superkind prüft Verträge mit Modellen, die in Europa laufen

Nadine leitet in Teams einen Lieferantenvertrag weiter. Superkind vergleicht ihn mit euren Standardbedingungen, listet die Abweichungen auf und fragt sie, bevor die Antwort rausgeht. Die Modelle laufen in Europa, es gibt kein Training mit den Daten, und den AVV gibt es über das Trust Center. Superkind verbindet sich über 1.500+ Integrationen wie SharePoint, DocuSign, DATEV und HubSpot. Wie das im Alltag läuft, zeigt die Vertragsprüfung.

2. Der Vertrieb mit Claude Team

Fünf Leute schreiben Angebote und E-Mails in Claude Team. Der AVV gilt, Eingaben werden nicht zum Training genutzt, und SSO regelt, wer reinkommt15. Was bleibt: „Rate chats“ abschalten, wenn du keine Ausnahme willst4, Claude ins Verarbeitungsverzeichnis aufnehmen und die Übermittlung in die USA nennen.

3. Ein Kollege nutzt Claude Pro privat

Jemand kopiert eine Kundenbeschwerde in sein privates Pro-Konto. Dieser Chat liegt außerhalb eures AVV, und ob er zum Training genutzt wird, hängt an der Einstellung dieser Person2. Mach die Regel klar: Firmendaten nur in Firmenkonten.

4. Die Entwickler bauen auf Bedrock in der EU

Das IT-Team baut einen internen Assistenten auf Claude über Amazon Bedrock mit einem EU-Inferenzprofil, die Anfragen bleiben in EU-Regionen7. Der Vertrag läuft dann mit AWS, welche Modelle verfügbar sind, hängt an der Region, und den Betrieb übernehmt ihr selbst.

5. HR-Zusammenfassungen mit Gesundheitsdaten

Eine Personalleiterin möchte Krankmeldungen von Claude zusammenfassen lassen. Gesundheitsdaten sind eine besondere Kategorie nach Art. 9 DSGVO, eine DSFA nach Art. 35 ist dann wahrscheinlich fällig9. Wie du sie durchführst, steht in DSFA für KI-Agenten.

Was ein DSGVO-konformes Claude-Setup braucht (und was es kostet)

Fünf Punkte, und keiner erledigt sich von selbst.

  • Nur gewerbliche Konten - Firmendaten nur in Team, Enterprise oder der API, wo der AVV gilt5.
  • Eine Entscheidung zum Feedback - „Rate chats“ abschalten oder klar sagen, dass Chats mit personenbezogenen Daten nicht bewertet werden4.
  • Eine Entscheidung zum Datenstandort - Verarbeitung in den USA mit Standardvertragsklauseln akzeptieren oder auf Bedrock bzw. Vertex AI in der EU wechseln678.
  • Verarbeitungsverzeichnis und DSFA - Claude ins Verzeichnis aufnehmen (Art. 30) und bei hohem Risiko eine DSFA machen (Art. 35)9.
  • KI-Kompetenz und Transparenz - Team schulen und Regeln setzen nach Art. 4 KI-Verordnung; Art. 50 bringt Transparenzpflichten für manche KI-erzeugten Inhalte10.

Was Claude kostet

Stand: Oktober 2026. Listenpreise von Anthropic in US-Dollar, ohne Steuern1. Die ganze Aufstellung steht in Claude Preise 2026.

TarifPreisHinweis
Superkind (zum Vergleich)Kostenloser Start, Business ab 50 EUR pro MonatFür die ganze Firma, unbegrenzt viele Nutzer, kein Preis pro Platz
Claude Pro20 $ pro Monat, 17 $ bei jährlicher ZahlungPrivater Tarif, kein AVV
Claude MaxAb 100 $ pro Monat5- oder 20-fache Pro-Nutzung, privater Tarif
Claude Team Standard20 $ pro Platz jährlich, 25 $ monatlich2 bis 150 Plätze, SSO, standardmäßig kein Training
Claude Team Premium100 $ pro Platz jährlich, 125 $ monatlich5-fache Standard-Nutzung
Claude Enterprise20 $ pro Platz jährlich plus Nutzung zu API-PreisenAb 20 Plätzen, Audit-Logs, SCIM, eigene Aufbewahrung

Zehn Personen mit Team Standard und jährlicher Zahlung kosten zum Listenpreis 200 $ pro Monat vor Steuern. Für reine US-Verarbeitung über die API berechnet Anthropic das 1,1-fache des normalen Token-Preises6; Bedrock und Vertex AI haben eigene regionale Preise.

Datenschutz und EU-Hosting

Superkind und deine Daten

  • In Europa gehostet und verarbeitet
  • DSGVO-konform
  • An der KI-Verordnung ausgerichtet (Verordnung (EU) 2024/1689)
  • Kein Modelltraining mit deinen Daten
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) über das Trust Center

Ob Lieferantenvertrag, Kunden-E-Mail oder Personalakte: Die personenbezogenen Daten werden ab der ersten Aufgabe in Europa verarbeitet, auch wenn die Arbeit auf einem Anthropic-Modell läuft, und vor allem, was das Team verlässt, kommt die Freigabe.

Was Superkind kostet

Stand: Oktober 2026. Preise zzgl. MwSt., für die ganze Firma mit unbegrenzt vielen Nutzern.

  • Free - 0 EUR mit einmalig bis zu 150 EUR Guthaben zum Start. Ohne Kreditkarte, ohne Vertriebsgespräch, mit allen Funktionen und Verbindungen.
  • Business - ab 50 EUR pro Monat für 25.000 Credits. 100 EUR für 50.000 Credits ist die beliebte Stufe, dann 200 EUR und 500 EUR. Kein Preis pro Platz, ungenutzte Credits bleiben einen Monat erhalten, eigene Apps inklusive, monatlich kündbar.
  • Enterprise - individueller Preis für euer Volumen, persönlicher Support mit SLA, SSO/SCIM und Audit-Log, AVV und Hilfe beim Security-Review, Zahlung auf Rechnung.
  • Was Credits bringen - eine Frage kostet 10-50 Credits, eine Aufgabe 50-500 Credits und ein Lauf eures eigenen Agenten 1.000-5.000 Credits. 100 EUR reichen für bis zu 1.000 Aufgaben oder 5.000 Fragen.

So fängst du an

Fang mit einer echten Aufgabe an und bring Claude in derselben Woche in Ordnung. Drei Schritte:

Dein Plan in 3 Schritten

  • Einen KI-Mitarbeiter an einer echten Aufgabe testen - Superkind kostenlos auf app.superkind.ai starten, mit bis zu 150 EUR Guthaben, eine echte Aufgabe in Outlook, Teams oder Slack schicken und Modelle wie Claude bei der Arbeit sehen, verarbeitet in Europa. Weitere Optionen findest du bei den Claude-Alternativen.
  • Die Regel schreiben - Firmendaten nur in gewerblichen Konten; private Pro-Nutzer auf Team oder Superkind umziehen; „Rate chats“ abschalten; Claude ins Verarbeitungsverzeichnis aufnehmen. Damit startest du auch deine Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-Verordnung10.
  • Über den Datenstandort entscheiden - wenn Verarbeitung in der EU Pflicht ist, nutze ein Tool, das in Europa verarbeitet, oder plane mit deiner IT ein Setup auf Bedrock oder Vertex AI. Die Optionen vergleicht DSGVO-konforme KI-Tools mit EU-Hosting.

Von der ersten Aufgabe zur eigenen App

Mit Superkind bleiben die Daten in Europa, von der ersten Aufgabe bis zur App, die du später baust. Vier Stufen, am Vertragsbeispiel von oben:

  1. 1

    In Minuten startklar

    Kostenlos anmelden, den ersten Vertrag in Teams oder per E-Mail weiterleiten und zusehen, wie Superkind die Abweichungen auflistet.

  2. 2

    Aus Aufgaben werden Abläufe

    Was du einmal erklärt hast, läuft als Routine weiter, zum Beispiel wird jeder neue Lieferantenvertrag am Tag des Eingangs geprüft. Bevor etwas rausgeht, fragt Superkind nach Freigabe.

  3. 3

    Lernt ab Tag 1 mit

    Jede Aufgabe macht Superkind schlauer. Eure Standardbedingungen, Lieferanten und Ausnahmen landen in deinem Company Brain, und dieses Wissen geht nie verloren.

  4. 4

    Die eigene App, ohne neu anzufangen

    Wenn es komplexer wird, baust du eigene Lösungen, Apps und Integrationen auf dem, was Superkind schon weiß, zum Beispiel eure eigene Vertrags-App mit Fristen und Signaturstatus: deine Super App. Selbst gebaut oder mit uns. Alles gehört euch.

Fazit

Claude lässt sich DSGVO-konform nutzen: Team, Enterprise und die API kommen mit eingebautem AVV, Anthropic Ireland als Vertragspartner und ohne Training auf deinen Inhalten. Offen bleiben private Pro-Konten, der fehlende EU-Standort im Angebot von Anthropic selbst und die Dokumentation, die bei dir liegt. Wenn du Anthropic-Modelle für echte Aufgaben willst, verarbeitet in Europa und mit Freigabe vor allem, was rausgeht, verbindet sich Superkind mit SharePoint, DATEV, HubSpot und 1.500+ Integrationen, ab 50 EUR pro Monat für unbegrenzt viele Nutzer (Stand: Oktober 2026). Schreib diese Woche eure Claude-Regel und schick Superkind dann eine echte Aufgabe zum Vergleich.

Häufige Fragen

Claude lässt sich DSGVO-konform nutzen, wenn dein Unternehmen einen gewerblichen Tarif verwendet (Team, Enterprise oder die API). Dann ist Anthropic Ireland dein Vertragspartner im EWR, der Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA) mit Standardvertragsklauseln ist Teil der Commercial Terms, und Anthropic darf deine Inhalte nicht zum Training nutzen. Free, Pro und Max sind private Konten ohne AVV. Rechtsgrundlage, Verarbeitungsverzeichnis und bei hohem Risiko eine DSFA bleiben deine Aufgabe. Stand: Oktober 2026, keine Rechtsberatung.

Ja, für gewerbliche Kunden. Anthropic hat sein Data Processing Addendum samt Standardvertragsklauseln in die Commercial Terms of Service eingebunden. Wer diese Bedingungen für Team, Enterprise oder die API akzeptiert, schließt damit auch den AVV ab, eine separate Unterschrift ist nicht nötig. Die privaten Tarife Free, Pro und Max sind nicht abgedeckt.

In den gewerblichen Tarifen standardmäßig nicht: Anthropic nutzt Ein- und Ausgaben aus Team, Enterprise und der API nicht zum Training. Ausnahme ist Feedback: Bewertet jemand einen Chat mit Daumen hoch oder runter, darf dieser Chat genutzt werden. Admins können die Einstellung "Rate chats" abschalten. Bei Free, Pro und Max entscheidet jede Person selbst in der Einstellung "Model Improvement".

Für die Claude-Apps und die API direkt bei Anthropic nicht, Stand Oktober 2026: Anthropic nennt nur "global" und "us" als Orte für die Verarbeitung und "us" als einzigen Speicherort für API-Workspaces. Wer Verarbeitung in der EU braucht, kann Claude-Modelle über Amazon Bedrock mit einem EU-Inferenzprofil oder über Google Cloud Vertex AI auf den EU-Endpunkten nutzen, je nach Modell. Dann gelten die Bedingungen des Cloud-Anbieters.

Claude Pro ist ein privater Tarif. Es gibt keinen AVV, keine zentrale Verwaltung, und die Trainings-Einstellung liegt bei jeder einzelnen Person. Für Kunden- oder Mitarbeiterdaten nutzt du einen gewerblichen Tarif wie Team oder Enterprise oder ein Tool, für das ihr einen AVV habt, und schreibst eine klare Regel für dein Team.

Superkind arbeitet mit KI-Modellen von OpenAI, Anthropic, Mistral und Google, verarbeitet in Europa. Dein Team schreibt Superkind in Outlook oder jeder anderen E-Mail, in Microsoft Teams, Slack oder in der Web-App, und Superkind erledigt die Aufgabe in euren Programmen über 1.500+ Integrationen wie SharePoint, DATEV, HubSpot und Personio. Es fragt vor allem, was rausgeht, nach Freigabe, trainiert nie mit euren Daten, und den AVV gibt es über das Trust Center.

Stand Oktober 2026 nennt Anthropic für Claude Pro 20 $ pro Monat (17 $ bei jährlicher Zahlung), für Team 20 $ (Standard) oder 100 $ (Premium) pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung und für Enterprise 20 $ pro Platz und Monat ab 20 Plätzen plus Nutzung zu API-Preisen. Superkind startet kostenlos mit einmalig bis zu 150 EUR Guthaben; Business gibt es ab 50 EUR pro Monat für die ganze Firma mit unbegrenzt vielen Nutzern, ohne Preis pro Platz.

Henri Jung, Mitgründer von Superkind
Henri Jung

Mitgründer von Superkind, dem KI-Mitarbeiter, dem Teams in Outlook, Teams und Slack schreiben. Henri hilft Unternehmen, vom kleinen Team bis zum Mittelstand, ihre Routinearbeit an KI abzugeben - ohne neue Tools, Berater oder eigenes KI-Team.

Schreib Superkind deine erste Aufgabe.

Kostenlos starten in Outlook, Teams oder Slack, in Europa gehostet. Oder lass dir in 30 Minuten zeigen, wie es in euren Systemen läuft.