Baupläne und Projektunterlagen auf dem Schreibtisch eines deutschen Projektentwicklers
Use Case · Projekte & Transparenz

So bekommt ihr Projekt-Transparenz, ohne ein einziges Status-Meeting mehr.

Ein reales Projekt aus dem Mittelstand: Wie ein Projektentwickler den Stand jedes Bauprojekts heute in unter einer Minute beantwortet, mit Quelle und Link zum Fundort.

Mit einem Experten sprechen
Auf einen Blick

Wie ein Projektentwickler den Status aller Bauprojekte mit einem KI-Mitarbeiter im Griff hat.

Ein KI-Mitarbeiter durchsucht die Ablageorte, in denen die Projektunterlagen ohnehin liegen, ordnet jedes Dokument einem Projekt und einer Verfahrensstufe zu und beantwortet Statusfragen mit Quelle und Link zum Fundort. Der Mensch gibt neues Wissen frei und entscheidet bei Fristen. So läuft es heute bei einem deutschen Projektentwickler: Eine Statusfrage ist in unter einer Minute beantwortet statt nach Stunden oder Tagen Wartezeit.

Problem
Status nur per Nachfragen, Unterlagen über viele Ablageorte verstreut
Lösung
Der KI-Mitarbeiter sucht, ordnet zu und antwortet mit Quelle, in Teams und SharePoint
Mensch entscheidet
Wissen freigeben und über Fristen entscheiden
Live in
2 bis 3 Wochen

* Reales Superkind-Projekt, anonymisiert und in Details abgewandelt. Zuletzt aktualisiert: .

Das Problem

Wer den Projektstatus wissen will, muss den Bearbeiter fragen und warten.

Ein deutscher Bau- und Immobilien-Projektentwickler mit eigener Planungstochter betreut tausende Altprojekte und ein laufendes Portfolio, das niemand mehr im Kopf hat. Das Wissen über Baurechtsverfahren steckt in den Köpfen erfahrener Architekten: wie aus einem Bebauungsplan eine Bauvoranfrage wird, daraus ein Bauantrag und daraus eine Tektur. Aufgeschrieben ist davon nichts.

Die Unterlagen liegen über viele Ablageorte verstreut: ein Teams- und SharePoint-Kanal pro Projekt, eine Austauschplattform für externe Beteiligte und ein altes Netzlaufwerk, das nie aufgeräumt wurde. Ein einziger Bauantrag ist ein Ordner mit rund 30 PDFs, geprüft gegen eine Anforderungsliste des Bauamts mit etwa 50 Punkten.

Dazu kommen zwei stille Risiken. Die Versionen: Das neueste Datum ist nicht zwingend die gültige Fassung, weil eine Datei mit dem Zusatz „final“, eine mit „nachgereicht final“, ein Prüfordner und ein Archiv nebeneinander liegen. Und die Fristen: Baugenehmigungen erlöschen nach zwei bis drei Jahren, ohne dass jemand daran erinnert.

Superkinds Vorgehen

Wir haben den Prozess zuerst aufgeschrieben, dann den Umfang klein geschnitten.

Es gab keine Dokumentation zu lesen, also haben wir sie erzeugt. Und die Bedingungen des Kunden wurden zur Spezifikation: Niemand soll mit falschen Informationen loslaufen, deshalb zeigt jede Antwort ihre Quelle. Die Rechte bleiben so, wie sie heute im Dateisystem sind. Und alles, was der KI-Mitarbeiter neu formuliert, braucht eine menschliche Freigabe.

  1. Wissen aus den Köpfen holen: Der Fachverantwortliche hat den Genehmigungsprozess einmal komplett erzählt, von der Bauvoranfrage bis zur Tektur, bevor jemand versucht hat, ihn zu modellieren.
  2. Prozess zeichnen und korrigieren lassen: Wir haben den Ablauf gezeichnet und zurückgespiegelt. Die Korrekturen des Kunden, nicht unser Entwurf, wurden zur Prozesslandkarte: welches Dokument wann Pflicht ist, wer zeichnet, welche Frist zu laufen beginnt.
  3. Bewusst klein starten: Der Kunde hat es selbst so formuliert: erst die Basis, dann der Rest. Die Anbindung der Behördenportale und die BIM-Integration wurden schriftlich auf später verschoben, statt sie zu versprechen.
  4. Pilot an einem echten Projekt: Die erste Version deckt drei Dinge ab: Dokumente finden, Verfahrenswissen nachschlagen, Statusfragen beantworten. Ein laufendes Projekt war der Pilot, eine benannte Person auf Kundenseite hat entschieden.
Die Lösung

80 Prozent macht der KI-Mitarbeiter. An zwei Stellen entscheidet der Mensch.

Der KI-Mitarbeiter indexiert die verstreuten Ablageorte und ordnet jede Datei einem Projekt und einer Verfahrensstufe zu. Daraus leitet er den Status ab: in Bearbeitung, eingereicht, Nachforderung offen oder genehmigt. Er prüft die eingereichten Unterlagen gegen die rund 50 Punkte der Bauamtsliste und nennt die Lücken. Jede Antwort zeigt die Quelle, den Link zum Fundort und einen Hinweis, wie sicher sie ist.

Zwei Stationen bleiben beim Menschen. Erstens die Freigabe: Alles, was der KI-Mitarbeiter neu formuliert, landet in einem separaten Bereich und wandert erst nach Prüfung ins Freigabe-Verzeichnis. Freigegebenes und noch nicht freigegebenes Wissen stehen nie in derselben Ansicht. Zweitens die Fristen: Der KI-Mitarbeiter meldet eine ablaufende Genehmigung an eine benannte Person, aber ob verlängert, neu beantragt oder das Projekt gestoppt wird, entscheidet der Mensch.

AgentQuellen durchsucht
AgentDokumente zugeordnet
AgentAntwort mit Quelle
MenschFreigabe ins Freigabe-Verzeichnis
MenschFristen-Entscheidung treffen
AgentFrist überwacht & protokolliert
So läuft eine Statusfrage durch das System. Die orangen Stationen macht der Mensch.
Projektstatus, Beispielabfrage
Frage in Teams

Wo stehen wir beim Bauantrag für dieses Projekt, und was muss als Nächstes passieren?

VerfahrensstufeBauantrag eingereicht, vor 24 Tagenabgeleitet
QuelleEingangsbestätigung des Bauamts, Link zum Fundort in SharePointverlinkt
Vollständigkeit47 von rund 50 Punkten der Bauamtsliste vorhanden, Statik fehltgeprüft
FristGenehmigung würde 2 Jahre nach Erteilung erlöschen, Wächter aktivüberwacht
VersionZwei Lagepläne tragen den Zusatz „final“, welcher gilt?prüfen

Ein Feld ist zur Prüfung markiert: der Versionskonflikt. Der KI-Mitarbeiter kürt zwischen zwei Dateien keinen Sieger, er nennt beide Fundorte und lässt den Menschen entscheiden.

Eine Beispielabfrage. Die Daten sind erfunden, die Feldstruktur entspricht dem echten System.
Was es bringt

Das war vorher, das ist heute.

So lief das Projekt-Reporting vorher, und so läuft es heute mit dem KI-Mitarbeiter. Konservativ gerechnet spart das rund 80 Prozent der aktiven Arbeitszeit pro Statusfrage, und die Wartezeit fällt ganz weg.

ca. 80 %weniger aktive Arbeitszeit pro Statusfrage: aus rund 13 Minuten bei zwei Personen werden rund 2 Minuten bei einer
Mehrere Stunden pro Wocheweniger Status-Meetings und Nachfragen im Team
Mehrere Personenjahredie eine manuelle Aufarbeitung der Altprojekte gekostet hätte
VorherHeute
ProjektstatusNachfragen beim Bearbeiter, Stunden bis Tage wartenAntwort in unter einer Minute, mit Quelle und Link
Status-MeetingsFeste Runde, damit alle den Stand kennenNur noch für Entscheidungen, nicht für Statusabfragen
VollständigkeitscheckManuell gegen die rund 50 Punkte des BauamtsAutomatisch, mit markierten Lücken
Dokument findenSuchen über Teams, Plattform und NetzlaufwerkDirekter Link zum genauen Fundort
FristenGenehmigungen laufen still abWächter meldet vorher an eine benannte Person
ProzesswissenNur in den Köpfen erfahrener ArchitektenSchriftliche Wissensbasis, von Menschen freigegeben

* Ausgangslage dokumentiert im Prozess-Mapping mit dem Fachbereich, 2026. Einsparung konservativ gerechnet: vorher rund 3 Minuten beim Fragenden plus rund 10 Minuten beim Bearbeiter, der seine Arbeit unterbricht und in mehreren Ablageorten sucht, macht rund 13 Minuten aktive Zeit; heute rund 1 Minute für Frage und Antwort plus rund 1 Minute zum Nachprüfen des Quellenlinks, macht rund 2 Minuten bei einer Person. Die Wartezeit von Stunden bis Tagen ist dabei nicht eingerechnet. Die Zeit für Status-Meetings ist als Bandbreite angegeben, weil sie je Team unterschiedlich ausfällt. Die Personenjahre sind die Schätzung des Kunden für eine manuelle Aufarbeitung der Altprojekte, kein Messwert von uns.

So baut man das

Wie baut man so einen KI-Mitarbeiter technisch?

Das Wissen aus diesem Projekt zum Mitnehmen, egal ob ihr mit uns baut oder selbst:

01

Dokumente verstehen: Sprachmodelle statt Stichwortsuche

Eine Stichwortsuche findet Dateinamen, aber sie versteht nicht, dass eine Eingangsbestätigung des Bauamts eine Verfahrensstufe belegt. Modelle wie Claude von Anthropic oder GPT von OpenAI lesen Bescheide, Protokolle und Pläne im Zusammenhang und ordnen sie einer Stufe zu. Für gescannte Altunterlagen kommt ein Vision-Modell davor.

02

Indexierung: an die bestehenden Ablagen andocken

Über die Microsoft-Graph-Schnittstelle hängt der KI-Mitarbeiter an SharePoint und Teams, dazu kommen die Austauschplattform und das alte Netzlaufwerk. Es entsteht keine neue Plattform und kein Systemwechsel. Wichtig: Der Index wird pro Nutzer und zur Abfragezeit gefiltert, sonst wird aus einem verstreuten Ordner ein Leck.

03

Retrieval: Quellen verlinken statt Inhalte kopieren

Der KI-Mitarbeiter legt keine zweite Kopie eurer Unterlagen an. Er merkt sich, wo etwas steht, und verlinkt den Fundort. So bleibt die Ablage die einzige Wahrheit, Rechte und Löschungen wirken sofort, und niemand pflegt zwei Stände parallel.

04

Regeln statt KI, wo Regeln reichen

Fristenlogik und Pflichtunterlagen sind feste Regeln, keine Modellentscheidung, und sie unterscheiden sich je Bundesland, weil Baurecht Landesrecht ist. Der Fachbereich pflegt diese Regeln selbst. Beim Versionskonflikt gilt die härteste Regel: nie raten, immer zurückfragen.

05

UX: die Oberfläche entscheidet über die Akzeptanz

Drei Dinge haben hier aus Skepsis Zustimmung gemacht. Jede Antwort kommt mit Link zum Fundort und einem Hinweis, wie sicher sie ist. Alles KI-Erzeugte liegt in einem eigenen Bereich, bis eine benannte Person es ins Freigabe-Verzeichnis schiebt. Und ein Fristen-Dashboard zeigt auf einen Blick, welche Genehmigung wann ausläuft und wer zuständig ist.

Projekt-Reporting: Baupläne und Projektunterlagen, jedes Dokument gehört zu einem Projekt und einer Verfahrensstufe
Die Zuordnung, die vorher in den Köpfen erfahrener Architekten steckte, ist jetzt eine freigegebene Wissensbasis, die das Team selbst pflegt.
Kosten

Was kostet das im Vergleich?

Superkind rechnet pro Use Case ab. Der Preis wächst mit dem Projektvolumen, nicht mit dem Personalbestand. Hier die ehrliche Gegenüberstellung:

Status per NachfragenPM-SoftwareSuperkind KI-Mitarbeiter
KostenKeine Lizenz, dafür Wartezeit bei jeder Frage10 bis 30 € pro Nutzer und Monat, plus die Zeit für die PflegePreis pro Use Case, ein Bruchteil einer Vollzeitstelle
Was ist enthaltenDas Wissen im Kopf des BearbeitersAufgaben, Termine und Berichte, aber nur wenn jemand sie von Hand pflegtSuchen, Zuordnen, Vollständigkeitscheck, Fristen und Antwort mit Quelle
Woher der Status kommtAus dem Gedächtnis einzelner PersonenAus dem, was jemand ins Tool getippt hatAus den echten Dateien in Teams, SharePoint und Laufwerk
Skaliert mitMehr PersonalMehr Lizenzen und mehr PflegeaufwandProjektvolumen, ohne neue Stellen
AusnahmenBleiben beim Bearbeiter liegenStehen gar nicht erst im ToolGehen markiert an einen Menschen
EinführungKeine, es bleibt wie es istWochen bis Monate, plus Pflegedisziplin im Team2 bis 3 Wochen bis zur ersten produktiven Version

Der ehrliche Vergleich sind die vollen Kosten des heutigen Zustands: die Nachfragen, das Suchen über mehrere Ablageorte und die Genehmigungen, die erlöschen, weil niemand hingesehen hat.

Unsere Erfahrung

Was wir aus diesem Projekt gelernt haben.

Das Schwierige ist nicht, Projektdokumente zu finden. Das Schwierige ist, aus verstreuten Dateien einen Status abzuleiten, dem ein Architekt vertraut. Vertrauen entsteht hier nicht über eine Prozentzahl, sondern über einen Link: Wer zweifelt, öffnet die Quelle und sieht in Sekunden, ob die Aussage stimmt. Eine Konfidenzzahl allein kann niemand nachprüfen.

Der unterschätzte Nebeneffekt: Die Prozessdokumentation entsteht ganz nebenbei. Damit ein KI-Mitarbeiter verlässlich antwortet, muss jemand formulieren, welches Dokument auf welcher Stufe Pflicht ist und welche Frist wann zu laufen beginnt. Genau diese Beschreibung ist die Dokumentation, für die dieses Unternehmen nie Zeit hatte. Sie bleibt wertvoll, auch unabhängig von der Software.

80 Prozent statt 0 ProzentDer KI-Mitarbeiter bringt Wissen und Status auf 80 Prozent. Das fachliche Urteil bleibt beim Menschen.
Nachvollziehbarkeit gewinntJede Antwort zeigt Quelle und Fundort. Bei zwei gültig aussehenden Versionen wird zurückgefragt, nie geraten.
Regeln gehören dem TeamDer Fachbereich pflegt Fristenlogik und Pflichtunterlagen selbst. Baurecht ändert sich je Bundesland und über die Zeit.

Wofür es sich nicht eignet: Bei einer Handvoll paralleler Projekte hat der Bearbeiter den Status ohnehin im Kopf. Ohne digitale Ablage fehlt die Grundlage, denn was nie gescannt wurde, kann niemand durchsuchen. Und wenn niemand die Freigaben verantwortet, bleibt neues Wissen liegen und die Wissensbasis geht nie live.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Alles, was du über automatisiertes Projekt-Reporting wissen musst.

Er durchsucht die Ablageorte, in denen eure Projektunterlagen ohnehin liegen, ordnet jedes Dokument einem Projekt und einer Verfahrensstufe zu und beantwortet Statusfragen mit Quelle und Link zum Fundort. Er prüft Einreichungen auf Vollständigkeit und wacht über Fristen. Der Mensch gibt neues Wissen frei und entscheidet, was bei einer Frist passiert.

Aus den Dateien und Nachrichten, die eure Projekte ohnehin erzeugen. In diesem Projekt waren das ein Teams- und SharePoint-Kanal pro Projekt, eine Austauschplattform für externe Beteiligte und ein altes Netzlaufwerk. Es gibt kein zusätzliches Statusformular und keine Doppelpflege.

Sehen darf jeder genau das, was er heute sieht. Die Anmeldung läuft über Microsoft SSO, und die bestehenden SharePoint-Rechte werden eins zu eins gespiegelt, auch die Trennung zwischen Projektentwickler und Planungstochter. Und bei zwei Dateien, die beide den Zusatz „final“ tragen, rät der KI-Mitarbeiter nicht: Er nennt beide Fundorte und fragt zurück, welche Fassung gilt.

Ja, ohne Ticket an uns. Der Fachbereich pflegt die Verfahrensschritte, die Pflichtunterlagen und die Fristenlogik selbst. Das ist wichtig, weil Baurecht Landesrecht ist und sich über die Zeit ändert.

Die erste produktive Version läuft nach zwei bis drei Wochen: ein Gespräch mit dem Fachverantwortlichen, zwei Termine für das Prozess-Mapping, dann ein Pilotprojekt an echten Daten. Weitere Standorte und Dokumentarten folgen, wenn der Pilot trägt.

Der Preis gilt pro Use Case und skaliert mit dem Projektvolumen, nicht mit dem Personalbestand. Zum Vergleich: Eine Vollzeit-Projektassistenz kostet den Arbeitgeber 55.000 bis 75.000 Euro pro Jahr. Eine Projektmanagement-Software liegt grob bei 10 bis 30 Euro pro Nutzer und Monat, weiß aber nur das, was jemand von Hand pflegt.

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